Der Park der Familie Kraemer (22)

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Die halbkreisförmige Mauer am Weg hinter dem Verwaltungsgebäude, die in den Hang einschneidet und eine kleine Freifläche bildet, gehört zu den Überresten des ausgedehnten Parks der Familie Kraemer. Früher stand hier ein Pavillon.

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Der Park im Stil eines Landschaftsgartens reichte von der Siedlung Alte Schmelz bis nach Rentrisch und von den Werksanlagen im Scheidter Tal bis zur Dudweiler Straße. Einige Schritte weiter ist rechts des heutigen Weges eine inzwischen zugewachsene Kastanienallee zu erkennen. Im Jahre 1843 hatte die Familie Kraemer den Wald um St. Ingbert erworben. Aus dem folgenden Jahr stammt eine Karte des Parks. Damals befand sich am Rande des Tales, parallel zur Werkszufahrt, eine schmale Anlage in Form eines Barockgartens. Am Hang folgte ein Wiesengebiet mit Baumgruppen, das nach Norden und Westen in Wald überging. Von dem Pavillon bot sich ein Blick auf den barocken Teil des Gartens und das noch unverbaute Scheidter Tal. Am südwestlichen Ende des Parks in der Nähe des heutigen Rentrischer Wegs stand „Kraemers Schlösschen“, wo Oskar Kraemer, der letzte Generaldirektor aus der Familie Kraemer, bis zu seinem Tode im Jahre 1912 mit seiner Familie lebte.

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